Mittwoch, 1. Februar 2017

Zu Fuß zum Lonesome Lake

An diesem Tag nahmen wir uns den Lonesome Lake als Wanderziel vor. Der Aufstieg aus dem Tal zum Lonesome Lake war nicht so anstrengend wie zwei Tage zuvor zum Cannon Mountain. Dennoch warteten etwa 4 Stunden Fußweg auf uns. Gleich zu Beginn trafen wir auf die erste Sehenswürdigkeit, einem Gletschertopf namens "The Basin". Hier sammelte sich das Wasser des Cascade Brook, dessen Lauf wir bei unserem Aufstieg folgen würden.


Gletschertopf


Der Cascade Brook:


Auch im späteren Verlauf zeigte sich der Bach pittoresk:


Irgendwann wurde das Gebüsch am Weg immer dichter. Auch der Weg selbst wurde matschig, was das Fortkommen doch ziemlich erschwerte. Erst, als wir ein anderes deutsches Ehepaar trafen, begannen wir zu überlegen, ob das der richtige Weg sei. Und tatsächlich: Ein genauerer Blick auf das GPS verriet, dass wir eigentlich mittlerweile auf der anderen Seite des Bachs hätten sein müssen. Wir hatten die Stelle verpasst, an der bis vor ein paar Jahren eine Brücke stand und die nun als Querung genutzt werden sollte. Das Ufer war an der Stelle, an der wir nun waren, etwas steiler und der Bach tiefer, aber den ganzen Weg wollten wir auch nicht mehr zurück gehen. Also Schuhe aus, Hosen hochkrempeln und durch den Bach. Aber immerhin, dieses Bild wäre sonst nicht entstanden:



Der Weg wurde später felsiger, war aber dennoch gut begehbar:



 Nach etwa zwei Stunden erblickten wir den Lonesome Lake - eine tolle Sicht:

White Mountains




Während unserer Brotzeit kam ein Gast vorbei:

White Mountains

Den Abstieg brachten wir schneller hinter uns. Es ging auf fast direktem Weg zum Lafayette Place Campground. Von dort führte der Weg am Pemigewasset River entlang bis zum "The Basin" und dem Parkplatz. Im Nachhinein wären wir die Runde vielleicht lieber andersrum gegangen, da der Weg am Fluss am Ende nach den ganzen Highlights ein wenig eintönig war. Andererseits wäre dann der Aufstieg auch wesentlich steiler gewesen. Der Pemigewasset sieht über weite Strecken so aus:


Am Abend hieß es nach vier Tagen in unserer kleinen Hütte im Mount Liberty Lodging Koffer packen. Lincoln war als Basis genau die richtige Wahl. Der Ort ist sehr zentral in den White Mountains gelegen, und fürs Abendessen hat man im Ort die Wahl zwischen ein paar Restaurants. 

Am nächsten Tag ging es weiter und zurück nach Boston. Die Stadt, in der wir in den letzten Tagen schon zwei Mal auf der Durchreise waren, wollten wir auch noch erkunden.

To be continued...

Zum nächsten Kapitel  

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