Montag, 16. Januar 2017

New Hampshire - Der Berg ruft!

Nun stand die Reise von Minneapolis nach Lincoln, New Hampshire, an. Frühmorgens ging es los, zunächst mit dem Mietwagen von Minneapolis nach Chicago. Irgendwo im südlichen Minnesota ging die Sonne auf.



Am Chicagoer O'Hare Airport wurde der Mietwagen abgegeben, mit Spirit Airlines ging es dann nach Boston. Leider flogen wir 2 1/2 Stunden verspätet los und kamen auch mit entsprechender Verspätung an. Auch mein Koffer wurde beschädigt, also kann ich Spirit an dieser Stelle leider nicht empfehlen. Von Boston waren es noch 2 Stunden Fahrt mit unserem neuen Mietwagen, so dass wir erst nach 24 Uhr in Lincoln ankamen. Die Rezeption des Mount Liberty Cabins & Motel war nicht mehr besetzt, aber der Schlüssel wurde hinterlegt, so dass wir in unsere Cabin einkehren konnten.

Erst am nächsten Morgen sahen wir die tolle Umgebung unserer Hütte. Die Hütte selbst war einfach, aber für ein paar Tage völlig ausreichend. Der Cannon Mountain, einer der 4000-Fuß-Gipfel der White Mountains, sollte an diesem Tag bezwungen werden. 900 Höhenmeter vom Parkplatz auf den Gipfel warteten auf uns.


Es fuhr auch eine Seilbahn, aber vor uns standen etwa 2 Stunden Fußmarsch. Der Weg ist nicht ganz einfach und ziemlich steil, immer wieder mussten wir über felsige Abschnitte klettern.



Dafür wurden wir schon unterwegs mit grandiosen Aussichten belohnt.


Die Gegend ist nicht besonders hoch gelegen, der höchste Gipfel der White Mountains liegt auf etwa 1900 Metern. Dennoch ist die Landschaft äußerst reizvoll. Weiter oben wurde die Aussicht noch besser. Andererseits wurde es natürlich auch immer kühler, doch die Sonne und unsere Anstrengung machte es auch auf dem Gipfel mehr als erträglich.



Auf dem hölzernen Aussichtsturm trafen wir auch die Besucher, die den Weg mit der Seilbahn gewählt haben. Deren Blicke schwankten zwischen Mitleid, Ungläubigkeit und Verständnislosigkeit, als sie uns sahen. Die Strapazen des Aufstiegs waren uns wohl doch anzusehen...


Den Rückweg wollten wir mit der Seilbahn bestreiten. Tickets gab es an der Bar in der Bergstation. 26 Dollar für uns beide für eine knapp zehnminütige Talfahrt ist nicht gerade günstig, der steile Weg, den wir bergauf gewählt haben, war aber auch keine Alternative. Also ab in die Seilbahn. Nach der Bergtour erkundeten wir noch kurz Lincoln. In dem  2000-Einwohner-Ort ist alles vorhanden, was ein Tourist so braucht. Ein paar Restaurants, Hotels und ein Supermarkt, falls alles an zwei Straßen gelegen, sichern die Grundversorgung. 

In einem Souvenirladen, den wir besuchten, um US-Nummernschilder zu kaufen, trafen wir recht unvermittelt auf ein Automuseum. Das Who-is-Who der US-amerikanischen Vorkriegs-Autoindustrie ist hier vertreten.


Studebaker:
 

Auf der Suche nach einem Restaurant fürs Abendessen fanden wir dieses verlockende Angebot, das wir aber nicht wahrgenommen haben:


Müde, aber zufrieden, ging es recht früh ins Bett, denn für den nächsten Tag war die Fahrt auf den Mount Washington, den höchsten Gipfel der White Mountains, geplant.

To be continued...

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