Montag, 23. April 2012

Tag 5 in Kanada, Tag 1 in Toronto

Am fünften Tag sagte ich Niagara Falls Adieu und machte mich auf nach Toronto, wo ich die letzten beiden Nächte vor dem Rückflug verbrachte.

Ich habe das Bond Place Hotel über Hotwire gebucht. Für etwa 75 Euro für 2 Nächte ein unschlagbarer Preis, denn das Hotel liegt direkt am Dundas Square, dem zentralen Platz der Stadt. Auch das Eaton Center, Kanadas größtes Einkaufszentrum, ist in nur zwei Minuten zu Fuß zu erreichen. Der Ausblick von meinem Hotelzimmer im 11. Stock - leider nicht in Richtung Downtown:



Nachmittags machte ich einen kleinen Stadtrundgang. Ich kam dabei am Dundas Square vorbei,





sah die neue City Hall mit einer Eisbahn davor (das Rockefeller Center in Neww York lässt grüßen):



und kam auch an der Old City Hall vorbei, die nur wenige Meter vom neuen Rathaus entfernt ist:



Hochhäuser prägen die Stadt - auch hier erinnerte mich Toronto etwas an New York, auch wenn hier alles etwas gemächlicher vonstatten geht:



Abends stand ausnahmsweise mal nicht Eishockey, sondern Basketball auf dem Programm.

Toronto Raptors vs. Charlotte Bobcats 91:98 (23:22, 22:25, 24:21, 22:30)

Air Canada Center, Toronto; 15.575 Zuschauer


Infos zum Spiel auf der Website der Raptors

Toronto hat mit den Raptors ein eigenes NBA-Team, das aber in der Eatsern Conference mehr schlecht als recht mitspielt. Am diesem Abend spielten die Raptors gegen die Charlotte Bobcats von Besitzer Michael Jordan. Dass die Bobcats nicht allzu viel von ihrem Besitzer gelernt haben konnten, zeigte sich in der Statistik des Teams - 16 Niederlagen in Folge standen dort zu Buche. Also sollte ich hier live den zweiten Heimsieg in einem Sportwettstreit in Kanada sehen? Nein, die Bobcats gewannen am Ende mit 98-91. Dennoch war die Stimmung über weite Strecken der Partie ganz gut. Vielleicht lag es aber auch daran, dass an dem Abend "Fan Night" war und es 40% Rabatt auf alle Fanartikel sowie zahllose Give-Aways gab?



Für mich immer wieder faszinierend, dass sich Sporthallen und Stadien in Nordamerika erst auf den letzten Drücker füllen. Stellt euch mal ein Bundesliga-Stadion fünf Minuten vor Anpfiff vor...



Cheerleader gabs natürlich auch:



und dann gings los:



In der Halbzeit gabs noch eine kleine Show: Naughty by Nature ("Hip Hop Hooray") sangen einen Mix ihrer Hits:





Übrigens war auch die Sugarhill Gang, die man durchaus zu den wegbereitenden Hip-Hop-Künstlern ("Rapper's Delight") zählen kann, im Publikum. Ein NBA-Basketballspiel und Naughty by Nature für umgerechnet 11 Euro - da kann man nicht meckern.

Nach einem 20minütigem Fußmarsch durch den PATH war ich dann auch wieder in meinem Hotel. Der PATH ist in Toronto sowieso eine interessante Erscheinung. Als ich dort war, war es zwar wärmer als im Durchschnitt der Jahreszeit, aber dennoch freute ich mich darüber, mich fast zu jeder Zeit in Torontos Innenstadt aufwärmen zu können, in dem ich für einen Teil des Fußwegs die Tunnel benutzte. Allerdings verläuft man sich recht leicht, wenn man die Namen der Gebäude nicht kennt und daher einem auch die Schilder nicht weiterhelfen.

1 Kommentar:

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